Was bedeutet Human in the Loop?
Human in the Loop heißt: Ein Mensch bleibt Teil der Entscheidung. Die KI bereitet vor, ordnet ein oder schlägt etwas vor – beschlossen wird es von einer Person, die das Ergebnis prüfen, ändern oder verwerfen kann.
Davon zu unterscheiden sind Systeme, die selbstständig entscheiden, und solche, bei denen ein Mensch nur im Nachhinein kontrolliert. Wie eng die menschliche Beteiligung sein muss, hängt davon ab, wie folgenreich die Entscheidung ist.
Warum das bei Prüfungen entscheidend ist
Eine Prüfung kann über Zertifikat, Zulassung und Berufsweg entscheiden. Wer durchfällt, hat ein Recht darauf, dass ein Mensch die Bewertung verantwortet und begründen kann.
Der AI Act verlangt für Hochrisiko-KI-Systeme deshalb in Artikel 14 eine wirksame menschliche Aufsicht: Menschen müssen die Ausgabe verstehen, richtig deuten und sich darüber hinwegsetzen können.
So sieht das in nerilio aus
Die Einordnung ist ausdrücklich als Vorschlag gekennzeichnet. Über das Ergebnis entscheidet der Mensch.
nerilio- Die Teilnehmenden kennen die Eisenhower-Matrix.
- Einordnung nach Bewertungsraster1 / 3
- Passt zum Thema Zeitmanagement
- Beschreibt ein beobachtbares Können statt Wissen
- Nennt Situation oder Maßstab
Das Thema passt. „Kennen“ beschreibt aber Wissen – ob jemand die Matrix beherrscht, sieht man daran nicht. Besser etwa: „Die Teilnehmenden priorisieren die Aufgaben ihrer Arbeitswoche mit der Eisenhower-Matrix.“
Die Punktzahl ist ein Vorschlag nach eurem Bewertungsraster. Die Entscheidung trefft ihr.
Was das bei nerilio bedeutet
In nerilio gilt für den Assessment-Modus eine feste Linie: nerilio ordnet ein und schlägt eine Punktzahl vor, mit Begründung je Kriterium. Über Punkte, Bestehen und Zertifikate entscheidet ihr. Wie diese Entscheidung in eurem Prüfungsablauf verankert wird, klären wir bei jedem Einsatz vorab gemeinsam mit euch.
Für Übungen ohne Bestehen reicht meist, dass Lernende das Feedback einordnen können. Bei Prüfungen mit Folgen gehört eine Person dazu, die das Ergebnis verantwortet.
